Gartenarbeit im Juni

Es gibt eine Menge zu tun!

Der Gartenkalender zeigt an: Es ist Hochsaison für Balkon und Garten! Du kannst Dein erstes Obst und Gemüse ernten und auch der Rasen verlangt jetzt alles von Dir. Und an warmen Tagen liegt schon ein leichter Duft von Heu in der Luft: Es wird Sommer!

Wertvoller Juniregen für Deinen Garten

Die Mischung aus den ersten warmen Tagen und kräftigen Regenschauern lässt alles sprießen. Jetzt müssen die Beete erst recht gepflegt werden. Nach starkem Regen sollte man sie regelmäßig auflockern, damit sie gut durchlüftet bleiben und Unkraut keine Chance zum Wuchern bekommt. Giersch und Quecke sind zum Beispiel besonders gierig nach Nähstoffen im Boden. Bist Du hier nicht aufmerksam, dann passiert es schnell, dass noch zarte Jungpflanzen den Kürzeren ziehen.

Ausputzen & bewässern

Wenn der Regen dann doch manchmal länger auf sich warten lässt: Vergiss nicht alles ausreichend zu bewässern! Und damit nicht genug: Auch Verblühtes sollte entfernt werden. Kontrolliere regelmäßig die Blütenstände und befreie Deine Pflanzen – wie zum Beispiel Petunien oder Geranien – regelmäßig von ihren verblühten Blüten und Blättern, damit diese nicht unnötig Energie aufwenden müssen. Das verlängert nachhaltig deren Blütezeit. Gleiches gilt für Rosen, wenn Du deren Wildtriebe aus dem Boden entfernst.

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Garten-Edelgeranie ‚Clarion® Bicolor‘

Besser spät als nie – Jetzt noch Obst und Gemüse pflanzen

Du hast den idealen Auspflanztermin – direkt nach den Eisheiligen Mitte Mai – verpasst? Halb so wild. Wenn Du merkst, dass im Gemüsebeet doch noch Platz ist, kannst Du Tomaten, Gurken, Zucchini und Co. auch jetzt noch pflanzen und bald reichlich ernten. Auch Erdbeeren lohnen sich jetzt noch, Obstgehölze wie die ‚FruitMe‘ Balkon-Pfirsiche können ohnehin immer gepflanzt werden, wenn es nicht gerade friert. Und auch Deinen Kräuterbestand kannst Du immer wieder auffüllen. Von frischen Kräuter kann man eh nie genug im Garten oder auf dem Balkon haben!

Pfirsich für den Balkon

Balkon-Pfirsich ‚FruitMe Yellow‘

Die Ernte im Juni mögen auch Schädlinge

So schön das feuchtwarme Wachstumswetter auch ist, die Mischung aus Wärme und Nässe kann auch schnell zu Pilzbefall führen. Kontrolliere daher regelmäßig Deine Pflanzen auf Krankheiten und Schädlinge.

Erdbeeren und Tomaten bekommen den letzten Energieschub

Die roten Früchte sind im Juni schon so gut wie reif und hängen schwer an den Stauden. Tomaten können ab Mitte Juni mithilfe von Bambus- oder Holzstäben hochgebunden werden. Außerdem sollten sie jetzt auch gedüngt und ausgegeizt, also die Seitentriebe abgeknipst werden.

Damit die schweren Erdbeeren nicht bis auf den Boden hängen und Fäulnis riskieren, einfach etwas Stroh auf der Erde drum herum verteilen. Und um fürs nächste Jahr vorzusorgen, kannst Du am besten vor der Erdbeerernte die stärksten Pflanzen markieren, um diese dann für die kommende Saison zur Weitervermehrung zu nutzen. Einfach Ableger abtrennen und in feuchte Erde umtopfen.

Im Juni ist die Rhabarber- und Spargel-Saison beendet

Ab dem Johannistag (24. Juni) solltest Du Rhabarber und Spargel nicht mehr ernten, wenn Du im nächsten Jahr wieder etwas davon haben möchtest. Gönne ihnen Ruhe und Regenerationszeit. Rhabarber zum Beispiel produziert ab Ende Juni sowieso zu viel Oxolsäure und wird weniger bekömmlich bis ungenießbar. Mit Ausnahme unserer Sorte ‚Livingstone‘. Arbeite einfach nach der letzten Ernte etwa einen bis zwei Liter Kompost flach in die Erde ein und entferne neu entstehende Blütenstängel, damit die Pflanze Energie für das nächste Jahr aufspart. Wenn Du dieses Jahr zum ersten Mal erntest, sollte all dies bereits bis zum 10. Juni erledigt werden.

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Immertragender Rhabarber ‚Livingstone‘

Rasenpflege in Dauerschleife

Da wäre dann ja auch noch der Rasen. Jeden Morgen aufs Neue staunt man darüber, wie schnell er wächst. Kaum mehr als fünf Tage bleibt der Mäher im Schuppen. Und für diejenigen, die einen Englischen Rasen möchten, wird noch häufiger eine Runde mit dem Mäher gedreht.

Von Vorteil ist es hier, wenn Du einen Mäher mit Mulch-Funktion hast. So bleibt der Rasenschnitt direkt als Dünger liegen. Ohne diese Funktion kann der aufgefangene Rasenschnitt aber auch hervorragend als Dünger in Deinen Beeten untergehoben werden. Das spendet der Erde Feuchtigkeit und zusätzliche Nährstoffe für Deine Pflanzen.

Königsknospe ausbrechen

Du hast bestimmt schon öfter gehört, dass man bei Paprikapflanzen die sogenannte Königsknospe ausbrechen soll. Aber weißt Du eigentlich, was genau das bedeutet? Im Video erfährst Du, wie Du die Königsknospe entfernst und Deine Paprika-Ernte so deutlich vergrößerst.

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