Gartenarbeit im Oktober

Die wichtigsten Gartenarbeiten im Oktober

Der goldene Oktober bietet nicht nur tolle Farbakzente, bei passendem Wetter kannst Du Deinen Garten bereits fürs kommende Frühjahr fit machen, kälteempfindliches Gemüse ernten und kleinen Gartenfreunden etwas Gutes tun.

Herbstlaub einsammeln

So schön rot und golden gefärbte Blätter an den Bäumen sind, nach einiger Zeit fallen diese auf die Erde und müssen im Garten entfernt werden. Besonders im Oktober fällt Arbeit an: Du solltest regelmäßig Deinen Rasen vom Laub befreien, denn dieser nimmt dem Rasen Licht und der Rasen fängt unter einer Laubschicht leicht an zu faulen.

Bepflanzung für den Herbst

Das Gartenjahr endet nach dem Sommer nicht. Es beginnt nur die nächste Phase! Im Oktober wird noch so einiges gepflanzt, dass die nächsten Monate prägen wird. Bunte Farben bleiben Dir zum Beispiel mit den Gartenalpenveilchen ‘Angelito® Mini‘ bis Weihnachten erhalten. Und mit den Winterveilchen ‘Ice Babies®‘ und ‘Ice Teenies®‘ rettest Du die Farbenpracht bis zum nächsten Frühjahr.

Bei den charakteristischen Herbstpflanzen kannst Du jetzt so richtig aus dem Vollen schöpfen. Purpurglöckchen (Heuchera), Gräser und Farne geben dem Herbst mit ihrem stimmungsvollen Blattwerk den typischen Charme.

knospenheide gardengirls blüht im herbst

Die geschlossenen Blütenknospen der Knospenheide ‚Gardengirls®‘ bringen knallige Farben in den Herbst

Ein Highlight in der kalten Jahreszeit sind die Knospenheiden ‘Gardengirls®‘. Ihre bunten, geschlossenen Blütenknospen blühen von August bis November und trotzen dabei der widrigen Witterung des Spätherbsts.

Das Herbsttöne®Trio ist ein schöner Mix für die Herbstbepflanzung von Balkonkasten, Kübeln oder Beeten

Das Herbsttöne®Trio ist ein herbstlicher Mix für Balkonkästen, Töpfe oder Beete

Erntezeit für Äpfel und Birnen

Für Äpfel und Birnen beginnt im Oktober die Haupterntezeit. Du solltest dabei beachten, dass nicht alle Sorten bei der Erntereife gleich genussreif sind. Einige Apfel- und Birnensorten müssen nach der Ernte noch einige Wochen gelagert werden, bevor sie beispielsweise in köstlichen Kuchen gebacken oder zu Kompott eingekocht werden. Apfel und Birne sind relativ kälteunempfindlich und beide sollten bei möglichst kühlen Temperaturen gelagert werden: Äpfel und Birnen bevorzugen Temperaturen zwischen 2 und 5 °C. Die Lagerräume für das Obst sollten zudem dunkel sein und außerdem eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen.

Die Ernte haltbar machen

Auch wenn die Haupterntezeit vorbei ist, auch im Oktober gibt es noch viel leckeres zu pflücken, zu sammeln und auszugraben. Wer nicht alles auf einmal futtern möchte, muss sich etwas einfallen lassen, um seine Ernte haltbar zu machen. Wir hätten da einige Vorschläge: zum Beispiel lassen sich die letzten verbliebenen Tomaten zu Tomatenmarmelade oder – im Ofen getrocknet – zu Antipasti verarbeiten. Aus allen Obstsorten können sie ohne viel Aufwand leckeres Fruchtgummi (auch bekannt als Fruchtleder) machen. Und was Deine Kräuter angeht, gibt es verschiedene Methoden der Konservierung. Einige davon stellen wir Dir hier vor.

Fruchtleder selbstgemacht

Fruchtleder ist selbstgemachtes Fruchtgummi – das kann jeder!

Im Gemüsegarten: Achtung, frostempfindliches Gemüse!

Die Rote Bete sollte vor den ersten kalten Nächten geerntet werden, denn sie ist sehr empfindlich gegenüber Frost. Achte beim Ausgraben darauf, dass Du dem Gemüse keine Schnitte hinzufügst, da sonst der rote Saft ausläuft und die Rote Bete sprichwörtlich „verblutet“.

Auch der Kürbis sollte vor den ersten Minustemperaturen geerntet werden, ansonsten wird er ungenießbar. Brich niemals den Stiel des Kürbisses ab, da dieser ansonsten sehr schnell faulen kann. Du kannst Deine Kürbisse problemlos bis zum Frühjahr lagern, achte in Deinem Lagerraum auf eine Temperatur von 5 bis 15 °C.

Der Hokkaido Speisekürbis 'Uchiki Kuri' ist einer der beliebtesten Kürbisse

Der Hokkaido-Speisekürbis ‚Uchiki Kuri‘

Wildtieren ein Winterquartier bieten

Vielleicht findest Du in Deinem Garten die eine oder andere Stelle, an der es ein wenig „wilder“ aussehen darf. Blätterhaufen mit Zweigen und Reisig bieten einen geschützten und sicheren Schlafplatz für Igel. Solltest Du ein Winterquartier für die Igel eingerichtet haben, solltest Du dieses ab Mitte November nicht mehr umsetzen, da sich Igel ab diesem Zeitpunkt im Winterschlaf befinden. Solltest Du Nistkästen für Vögel in Deinem Garten haben, dann kannst Du diese auch im Winter stehen lassen. Heimische Vögel nutzen sie in kalten Nächten gerne als warmen und geschützten Platz zum Schlafen.

 


 

HERBSTZEIT IST KÜRBISZEIT

Interview mit Kürbisexperte Volker Schevel

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