Pizza mit Profi-Teig vom Grill!

Pizzateig für Fortgeschrittene

Bist Du seit dem Beitrag über die Kräutertrios im Grilleinsatz schon neugierig auf die unserer Ansicht nach beste Pizza, die man selber herstellen kann? Und hast Dir einen passenden Pizzastein für Deinen Grill besorgt? Sogar schon den empfohlenen „Mini-Teig“ angesetzt – und wunderst Dich seitdem, was für eine Art Lebewesen da vor sich hinblubbert? Klasse, Du bist ja auf dem besten Weg, Pizza-Profi zu werden. Dann hol das gute Stück schon mal aus dem Kühlschrank, damit es „aufwachen“ kann! Wenn nicht, holen wir die Herstellung jetzt noch nach und vermischen

  • 50 g Weizenmehl 550,
  • 25 g Wasser und
  • 0,5 g Frischhefe

und lassen das Ganze für circa 14 Stunden reifen. Das Ergebnis bezeichnen die Italiener als „Biga“, hierzulande sagt man dazu „Vorteig“. Die Idee dahinter ist, dass relativ wenig Hefe relativ viel Zeit mit dem Mehl und dem Wasser bekommt, was das Aroma fördert und die Quelleigenschaften des Mehls verbessert. Wovon der spätere Hauptteig geschmacklich als auch von den Backeigenschaften her profitiert, er besteht dann (Menge ergibt zwei Pizzen) aus:

  • dem Vorteig,
  • 150 g Hartweizengrieß,
  • 50 g Hartweizenmehl,
  • 125 g Wasser,
  • 2 EL Olivenöl,
  • 5 g Frischhefe und
  • 1 Prise Salz,

was man von Hand oder mit der Küchenmaschine für mindestens 15 Minuten gut durchknetet. Das Ergebnis sollte ein fester und geschmeidiger Teig sein, der abgedeckt nun nochmals für mindestens zwei Tage (maximal 1 Woche) im Kühlschrank auf seinen Einsatz warten sollte.

Am Backtag nimmt man den Teig aus dem Kühlschrank und formt daraus zwei Pizzen, die man noch einmal etwas ruhen lässt.

Tipp: Wenn es etwas klebrig ist, hilft es, die Arbeitsfläche leicht einzumehlen!

Währenddessen bereiten wir uns schon mal die Sauce zu und nehmen dafür

Mini San Marzano 'Caprese'

Mini San Marzano ‚Caprese‘

Alles gut durchpürieren! Das Ergebnis verteilt man dann (sparsam, nicht ertränken!) auf den Pizzen und gibt noch ein paar Stücke Mozzarella und was man sonst so möchte darauf, aber eigentlich braucht es viel mehr gar nicht.

Eine halbe Stunde bis Stunde zuvor hat man schon seinem Kugelgrill ordentlich eingeheizt und den Pizzastein darin auf Temperatur gebracht. Ab jetzt größte Vorsicht: Da drin herrschen Temperaturen, die deutlich über dem liegen, was Dein Backofen so zu Stande bringt. Was allerdings gleichzeitig die Idealbedingungen für Pizza sind: Kurze Backzeit bei extrem großer Unterhitze!

Tipp: Es wird heiß – stabile Grillhandschuhe sind ab jetzt Pflicht!

Bei dem Pizzastein wird wahrscheinlich eine Pizzaschaufel dabei gewesen sein. Damit bekommst Du die Pizzen super auf den Stein. Alternativ taugt hierfür auch ein Holzbrettchen. Dann sofort wieder den Grilldeckel drauflegen und noch ein letztes Mal ein wenig Geduld haben …

Das hat insgesamt natürlich ganz gut gedauert, aber glaube uns, in circa fünf Minuten wirst Du Augen machen!

Tipp: Mit frischen Kräutern dekorieren und noch etwas frisches Olivenöl obenauf und es wird – kaum zu glauben – noch besser …

Volmary_Pizza

 


 

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