Profitipps für die Basilikumpflege

Wissenswertes über Eure Basilikumpflanzen

Im Salat, zum Fleisch oder in Kombination mit Tomaten, Basilikum ist ein beliebtes Würzkraut. Da überrascht es nicht, dass es in vielen Gärten oder Küchen zu finden ist. Neben dem bekannten Busch-Basilikum wie dem veredelten Basilikum ‚Baristo® Grande‘ erfreuen sich auch weitere Varianten wachsender Beliebtheit. Das Strauchbasilikum ‚Magic Blue®‘ ist mit seinen violetten Blüten nicht nur für uns ein echter Hingucker, sondern auch ein prima Bienenmagnet. Damit Ihr lange Freude mit Euren Basilikumpflanzen habt, folgen ein paar hilfreiche Tipps zur richtigen Pflege.

Standort

Das Basilikum hat seinen Ursprung als Würzkraut an der Mittelmeerküste. Kein Wunder also, dass es die Wärme liebt. Das volle Aroma der Blätter entfalten die Pflanzen bei ausreichender Wasserversorgung und intensiver Sonneneinstrahlung. Deshalb sollte Basilikum an sonnigen Standorten ausgepflanzt werden. So zum Beispiel in Töpfen auf dem Balkon oder der Terrasse, sowie ins Kräuterbeet, Hochbeet oder Gewächshaus. Ihr könnt es natürlich auch direkt griffbereit auf der Fensterbank in der Küche kultivieren.

Strauchbasilikum ‚Magic Blue®‘

Nach draußen dürfen die frostempfindlichen Pflänzchen erst bei Temperaturen, die dauerhaft über 16 °C liegen. Der ideale Zeitpunkt zum Auspflanzen ist somit nach den Eisheiligen Mitte Mai bis Mitte Juli. Den Sommer über fühlt sich es draußen ganz wohl. Sobald der Herbst beginnt und die Kälte das Basilikum angreift, solltest Du der Pflanze einen Platz auf der Fensterbank einrichten. Dort kann es weiter kultiviert und geerntet werden.

Gießen und Düngen

Basilikum ist immer durstig. Ist die Erde zu trocken, hängen die Blätter schnell schlapp herunter. Besonders bei Basilikumpflanzen in Töpfen solltest Du regelmäßig gießen und die Erde nicht austrocknen lassen. Überschüssiges Wasser sollte allerdings immer durch ein Loch im Boden ablaufen können, sonst fangen die Pflanzen schnell an zu faulen.

Krim-Basilikum ‚Tauris®‘

Als Mittelzehrer benötigt Basilikum einen nährstoffreichen, humosen Boden, der tiefgründig gelockert und durchlässig sein sollte. Damit die Basilikumpflanzen nicht hungern muss und prächtig gedeiht, sind zudem ausreichende Düngergaben wichtig. Für Topfkulturen ist es empfehlenswert beim Gießen etwa alle zwei Wochen dem Wasser etwas Flüssigdünger unterzumischen. Vor dem Auspflanzen auf Beete kann der Boden mit frischem Kompost, Hornspänen oder Horngries gedüngt werden.

Ernten und Verwerten

Basilikum hat laufend Erntezeit. Die aromatischen Blätter werden einfach gepflückt, zerrupft oder zerdrückt und so zum Würzen von Salaten, Kräutersaucen, Tomaten-, Fleisch- oder Fischgerichten benutzt. Wer länger etwas von seinem Basilikum haben und deswegen haltbar machen möchte, der sollte aufs Trocknen oder Einfrieren verzichten. Das Aroma der zarten Blätter geht dabei schnell verloren. Aber keine Sorge, in Öl eingelegt oder zu Pesto verarbeitet, bleibt Dir das Basilikumaroma lange erhalten.

Tipp vom Profi

Eine Mischkultur aus Basilikum und Gemüsepflanzen bringt Dir Vorteile. Der intensive Duft der Basilikumpflanzen ist für Schadinsekten von Kartoffeln und Tomaten unerträglich und vertreibt diese. Aber Achtung, nicht nur wir lieben die zarten Blätter des Basilikums, auch den Schnecken schmecken die saftigen Blätter. Deshalb pflanzt Basilikum besser außerhalb der Reichweite dieser lästigen Feinschmecker.

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