Gesund und fit durch Gartenarbeit

Im Garten kann man viele Kalorien verlieren!

Sich während der Gartenarbeit vergnügen und dabei gleichzeitig etwas für seine Gesundheit tun wäre der Traum vieler Hobbygärtner. Kann das wahr sein Philip Messerschmidt ist Personal Trainer in Köln. Im Interview mit „Plant Happy“ bestätigt der studierte Sportwissenschaftler heute, wovon viele Hobbygärtner insgeheim träumen.

Philip Messerschmidt, Personal Trainer in Köln

Philip Messerschmidt, Personal Trainer in Köln

Messerschmidt: Wer sich regelmäßig an der frischen Luft bewegt, tut sich und seiner Gesundheit immer etwas Gutes. Natürlich ist also auch jede Form von Gartenarbeit ein positiver Beitrag zum Bewegungskonto. Dabei ist es natürlich ein gewaltiger Unterschied, ob ich nun meine Stauden beschneide oder ein meterlanges Beet umgrabe. Während Ersteres sicherlich auch schon Körper und Seele guttut, ist Letzteres durchaus sportlich zu nennen: Es verbrennt reichlich Kalorien und trainiert zudem viele Muskelpartien. Wie mancher am nächsten Morgen spüren wird.

Kann man durch Gartenarbeit vielleicht sogar abnehmen?

Messerschmidt: Aus dem Thema Gewichtsabnahme und Diät wird ja immer so viel gemacht. Unter dem Strich ist es aber doch ganz einfach: Wenn ich am Ende des Tages mehr Kalorien „verbrannt“ habe, als ich zu mir genommen habe, werde ich auch entsprechend abnehmen. Und im Garten kann man viele Kalorien verlieren! Zwischen 100 und 400 kcal. verbraucht man – je nach Tätigkeit – bei der Gartenarbeit pro Stunde, das belegen Studien. Wer also am Wochenende immer ein paar Stündchen im Garten werkelt, verbraucht schon ordentlich was.

Und darüber hinaus?

_74A5231Messerschmidt: Gutes Herz-Kreislauf-Training ist Gartenarbeit in jeder Form. Kann also helfen, gegen Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Arthrose, Osteoporose oder Rückenschmerzen aktiv vorzubeugen. Wer zudem sein eigenes Obst und Gemüse anbaut und verarbeitet hat zusätzlich noch was für seine Ernährung getan.

Klingt wirklich wie der Traum eines jeden Gärtners. Da gibt es doch sicherlich einen Haken, oder?

Messerschmidt: Eigentlich nicht. Aber natürlich gilt auch hier, dass man Überanstrengung unbedingt vermeiden sollte. Also lieber mal eine Pause einlegen, bevor man sich zu sehr müht. Bei den Werkzeugen sollte außerdem auf Ergonomie geachtet werden; also beispielsweise eine ausreichende Länge bei Schaufel und Besen, ergonomische Griffe bei Scheren und Äxten, sowas. Und schwere Gegenstände keinesfalls „aus dem Rücken“ heben, sondern immer in die Knie gehen oder einen Gurt oder eine Schubkarre zu Hilfe nehmen. Unkrautjäten macht man außerdem besser im Sitzen – oder legt zumindest ein Polster unter die Knie. Wenn man diese Kleinigkeiten beachtet, kann eigentlich nichts schief gehen.

Vielen Dank für die Tipps! Wir sind dann mal im Garten …

Messerschmidt: Viel Spaß, Sie werden dort wahrscheinlich noch lange Freude haben!

Ab ins Beet!

Ab ins Beet!

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