Kräuter länger geniessen

Gourmetrosmarin 'Abraxas'

Wer den eigenen Kräutergarten hegt und pflegt, der wird schon bald mit einer reichhaltigen Ernte belohnt. Den meisten Hobbygärtner stellt sich dann die Frage, wohin mit all den Kräutern?! Die Antwort: Kräuter lassen sich gut haltbar machen und über längere Zeit lagern. Am besten erntet man die Kräuter an einem sonnigen Vormittag und verarbeitet sie direkt zu Kräutersalz, Sirup oder legt sie ein in Öl oder Essig.Kräuter_Steine

Kräutersalz

Kräuter mit weichen Blättern wie Französischer Estragon ‚Pfefferkorn‘, Liebstöckel ‚Verino‘ oder Petersilie ‚Grandeur‚ lassen sich gut mit Salz konservieren und für Lamm- oder Wildgerichte verwenden. Aber auch andere Kräuter, wie Salbei, Majoran, Rosmarin oder Thymian können hinzugegeben werden, um so sein ganz persönliches Salz herzustellen. Dafür müssen die Kräuter fein gehackt und in einem Verhältnis von 6:1 mit Salz in ein verschließbares Glas geschichtet werden. Das Kräuter-Salz kann nun bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Aufgrund der hohen Geschmacksintensität der Kräuter braucht man meist weniger Salz zum Würzen. Dreht man das Mengenverhältnis um und nimmt nun sechs Teile Salz und einen Teil Kräuter, kann man dieses Kräutersalz normal wie Salz verwenden.

Kräuter-Sirup

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Für diejenigen, die es süß mögen, gibt es Kräuter-Sirup. Dazu kannst Du einige Blätter der Zitronenmelisse ‚Relax‘ ernten und mit einem Liter Wasser und einem Kilo Zucker aufkochen. Einen Tag ziehen lassen und abseihen. Anschließend etwas Zitronensaft hinzugeben und den Sirup in Flaschen abfüllen.

Kräuter-Öl

Um Kräuter haltbar zu machen, kann man auch ein leckeres Kräuter-Öl herstellen. Hierfür eignen sich besonders Thymian, Rosmarin, Oregano oder Salbei. Wir haben ein tolles Kräuter-Öl mit dem Silberthymian ‚Silver Queen‘ , dem Rosmarin ‚Miss Jessop‘ und ein paar Pfefferkörnern kreiert. Dafür werden je ein bis zwei kleine Zweige mit einem Küchenpapier gesäubert und getrocknet und in ein wieder verschließbares Gefäß gelegt. Dazu kommen noch eine paar Pfefferkörner und dann wird das Gefäß mit einem geschmacksneutralen, hochwertigen Speiseöl aufgefüllt, bis die Kräuter vollständig bedeckt sind. Das Gefäß wird anschließend an einen dunklem Ort gelagert und muss regelmäßig geschüttelt werden. Wichtig: Die Kräuter müssen immer mit Öl bedeckt sein, da sie sonst sehr leicht anfangen zu schimmeln. Nach zwei Wochen kannst Du Dein Öl abseihen und genießen!

Kräuter-Essig

Man kann seine Kräuter auch in Essig einlegen. Vor allem die Aromastoffe von Estragon, Salbei, Dill, Kümmel oder auch Basilikum kann man so haltbar machen. Einfach die trockenen Kräuter in ein Gefäß geben, mit einem guten Wein- oder Obstessig bedecken und zwei bis drei Wochen auf einer hellen Fensterbank bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Dabei regelmäßig schütteln. Danach können die Kräuter mittels eines Siebs entfernt werden. Mit ein paar eingelegten Beeren schmeckt der Essig auch noch ein wenig fruchtiger.

Ein kleiner Tipp: In dekorativen Flaschen und Gläsern abgefüllt können Ihre eingelegten Kräuter ein nettes Geschenk für die Lieben sein.

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